Zum Inhalt springen

Vertriebsfeld

Vertriebsleitung

148 offene Stellen in diesem Vertriebsfeld, sortiert nach Eingangsdatum. Das Feld fasst die Funktionen zusammen, unter denen die Anzeigen ausgeschrieben sind.

Berufe im Feld

Was man hier arbeitet

Zu diesen Berufen gibt es eine Beschreibung samt Gehaltsangaben.

Gebietsverkaufsleiter

Gebietsverkaufsleiter tragen die Umsatzverantwortung für eine Vertriebsregion und führen dort in der Regel ein Team von Außendienstmitarbeitern oder Handelsvertretern. Sie arbeiten überwiegend im Feld, bei Kunden und mit den eigenen Leuten.

Offene Stellen
5
Monatsbrutto
3.800 – 9.500 €

Vertriebsleiter

Vertriebsleiter führen ein Vertriebsteam, verantworten Umsatz- und Ertragsziele eines Gebiets, einer Region oder eines Landes und übersetzen die Unternehmensstrategie in konkrete Vertriebsarbeit. Die Rolle führt disziplinarisch und ist zugleich selbst noch bei Schlüsselkunden im Einsatz.

Offene Stellen
4
Monatsbrutto
5.000 – 15.000 €

Niederlassungsleiter

Niederlassungsleiter führen eine Filiale, Zweigstelle oder regionale Geschäftsstelle mit eigener Umsatz- und Ergebnisverantwortung. Sie leiten das Vertriebsteam vor Ort, betreuen die wichtigsten Kunden selbst und verantworten die Zahlen der Niederlassung gegenüber der Zentrale.

Offene Stellen
3
Monatsbrutto
4.500 – 14.000 €

Leiter Vertriebsinnendienst

Leiter Vertriebsinnendienst führen das Team, das Angebote erstellt, Aufträge abwickelt und Kunden telefonisch betreut. Die Rolle arbeitet nach innen, verantwortet Prozesse und Kennzahlen und ist Schnittstelle zum Außendienst.

Offene Stellen
3
Monatsbrutto
3.800 – 8.500 €

Offene Stellen

148 Anzeigen, angezeigt 21 bis 40

Der Bestand im Feld

Was hier ausgeschrieben wird

Ausgezählt über die Anzeigen, die heute in diesem Feld stehen. Die Werte ändern sich mit jedem Abgleich und sind eine Momentaufnahme des eigenen Bestands, keine Arbeitsmarktstatistik.

Anzeigen im Feld
148
Homeoffice möglich
47 %
69 Anzeigen
Teilzeit möglich
9 %
14 Anzeigen

Häufigste Berufe

Berufe dieses Feldes nach Zahl der Anzeigen
Beruf Anzeigen
Gebietsverkaufsleiter 5
Sales 3
Vertriebsleiter 3
Niederlassungsleiter 2
Leiter Vertriebsinnendienst 2
Sales Operations 1

Häufigste Orte

Standorte dieses Feldes nach Zahl der Anzeigen
Ort Anzeigen
Berlin 7
Frankfurt am Main 7
München 5
Hamburg 5
Bayern 4
Magdeburg 3
Lübeck 2
Pforzheim 2

Anstellungsarten

Verteilung der Anstellungsarten in diesem Feld
Art Anzeigen Anteil
Feste Anstellung 142 96 %
Befristeter Vertrag 3 2 %
Berufseinstieg/Trainee 1 1 %
Freie Mitarbeit/Projektmitarbeit 1 1 %

Der Anteil bezieht sich auf alle Anzeigen des Feldes. Anzeigen ohne Angabe zur Anstellungsart bleiben unberücksichtigt, deshalb ergeben die Werte nicht hundert Prozent.

Über das Vertriebsfeld

Was hier gearbeitet wird

Führung von Vertriebsmannschaften und Verantwortung für ein Ergebnis. Je nach Zuschnitt heißt die Stelle Verkaufsleiter, Regionalleiter, Bezirksleiter, Vertriebsleiter oder Head of Sales; gemeinsam ist ihnen, dass nicht mehr der eigene Abschluss zählt, sondern der des Teams.

Die Aufgaben verschieben sich entsprechend: Gebiete zuschneiden, Ziele verteilen, Mitarbeitergespräche führen, Begleitbesuche im Außendienst, Forecast an die Geschäftsführung, Preisfreigaben, Einstellungen und Trennungen. Der Anteil eigener Kundentermine sinkt, verschwindet aber selten ganz – Schlüsselkunden bleiben meist bei der Leitung.

In Handel und Filialorganisationen bezeichnet dieselbe Ebene etwas anderes: Der Bezirksleiter betreut ein Dutzend Filialen und führt deren Leitungen. Auch das ist Vertriebsführung, nur mit Fläche statt Gebiet.

Der Weg hinein

Der übliche Weg führt über mehrere Jahre im Außendienst oder Key Account desselben oder eines vergleichbaren Hauses. Erwartet wird ein kaufmännisches oder branchennahes Studium, bei Aufstieg aus der Praxis oft ersetzt durch Erfahrung und nachweisbare Ergebnisse.

Der Schritt ist kein größerer Vertriebsjob, sondern ein anderer Beruf. Wer ihn geht, gibt die Größe auf, an der er bisher gemessen wurde – die eigenen Zahlen –, und wird an der Leistung von Menschen gemessen, die er nicht kontrolliert.

Wie die Arbeit aussieht

Reisetätigkeit bleibt, Wochenarbeitszeit steigt, die Erreichbarkeit ebenfalls. Die Vergütung besteht meist aus einem hohen Fixum, einem Jahresbonus auf Bereichsziele und in größeren Häusern einer längerfristigen Komponente.

Die Führungsspanne entscheidet über den Alltag: Sechs Außendienstler lassen sich begleiten, dreißig nur noch steuern. Beides steht als „Führungserfahrung" in derselben Anzeige.

Vor der Bewerbung

Drei Fragen lohnen sich vor der Zusage. Wie ist das Ziel zustande gekommen – gesetzt oder verhandelt? Welche Entscheidungen darf die Leitung allein treffen, insbesondere bei Preisen und Personal? Und warum ist die Stelle frei?

Die letzte Frage ist die wichtigste. Eine Vertriebsleitung, die dreimal in vier Jahren gewechselt hat, hat ein Problem, das nicht an den Personen lag.

Was sich mit der Größe des Hauses ändert

In einem mittelständischen Betrieb führt der Vertriebsleiter fünf bis zehn Menschen, sitzt in der Geschäftsleitung, entscheidet über Preise und betreut selbst die größten Kunden. Die Rolle ist breit und die Wege sind kurz.

In einem Konzern ist dieselbe Bezeichnung eine Ebene in einer Matrix: Ziele kommen aus der Zentrale, Preise aus dem Pricing, Marketingbudgets aus einer anderen Linie. Geführt wird disziplinarisch, gesteuert wird über Kennzahlen, und ein erheblicher Teil der Woche geht in Berichtswesen und Abstimmung.

Beides ist Vertriebsleitung, und wer aus dem einen ins andere wechselt, unterschätzt den Unterschied regelmäßig. Die Frage danach gehört ins erste Gespräch: Worüber entscheidet die Stelle allein, worüber im Einvernehmen, und wo berichtet sie nur?

Führen statt verkaufen

Der häufigste Fehler beim Aufstieg aus dem Vertrieb ist, weiter selbst zu verkaufen. Er ist verständlich – das ist die Arbeit, die man beherrscht, und sie liefert schnellere Erfolgserlebnisse als ein Entwicklungsgespräch. Er ist trotzdem der Grund, warum manche Mannschaft unter einer erfahrenen Leitung schlechter wird: Wer dem Außendienst die schwierigen Termine abnimmt, nimmt ihm auch die Gelegenheit, sie zu lernen.

Häuser, die das verstanden haben, fragen im Einstellungsgespräch danach. Es lohnt sich, eine ehrliche Antwort darauf vorbereitet zu haben.

Vertrieb.digital verwendet nur die Cookies, die für den Betrieb der Seite nötig sind. Kein Tracking, keine Werbenetzwerke, keine Auswertung Ihres Verhaltens. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.

Datenschutz