Mitarbeiter im Verkauf im Hilti Store
Mitarbeiter im Verkauf im Hilti Store beraten Handwerker, Bauunternehmen und Industriekunden im Ladengeschäft, verkaufen Werkzeuge, Befestigungstechnik und Zubehör und nehmen Reparaturen an. Die Rolle arbeitet stationär, überwiegend mit Bestandskunden aus dem Baugewerbe.
3 offene Stellen zu diesem Beruf im aktuellen Bestand.
Was man als Mitarbeiter im Verkauf im Hilti Store verdient
| Erfahrung | Von | Median | Bis | Jahresbrutto | Verhältnis |
|---|---|---|---|---|---|
| Berufseinstieg | 2.500 € | 2.850 € | 3.200 € | 34.200 € | |
| Mit Berufserfahrung | 2.900 € | 3.350 € | 3.900 € | 40.200 € | |
| Mit langjähriger Erfahrung | 3.300 € | 3.900 € | 4.600 € | 46.800 € |
Die Werte enthalten einen variablen Anteil bei üblicher Zielerreichung; im Storeverkauf liegt der feste Anteil meist bei 85 bis 90 Prozent, die Prämie hängt an Umsatz und Ertrag des Stores, nicht an der Einzelleistung. Herstellergebundene Stores zahlen in der Regel über dem Tarifvertrag Einzelhandel, während Betriebe des Baustofffachhandels häufig nach Tarif Groß- und Außenhandel vergüten; Standort, Storegröße und Vorerfahrung aus dem Handwerk machen den größten Unterschied.
Die Werte sind Orientierungswerte und keine amtliche Statistik. Sie sind aus öffentlich verfügbaren Erhebungen, Tarifwerken und Stellenanzeigen abgeleitet und auf volle Euro gerundet. Im Einzelfall entscheiden Betrieb, Tarifbindung, Region, Qualifikation und Verhandlung – die Abweichung nach oben wie nach unten kann erheblich sein.
Das Jahresbrutto ist das 12-fache des Monatswertes. Urlaubs- und Weihnachtsgeld sind nicht enthalten, weil sie sich von Branche zu Branche unterscheiden.
Das Berufsbild
Was macht ein Mitarbeiter im Verkauf im Hilti Store?
Der Hilti Store ist kein klassischer Baumarkt, sondern eine Verkaufsstelle für gewerbliche Kunden. Wer hereinkommt, ist Dachdecker, Elektriker, Trockenbauer, Bauleiter oder Einkäufer eines Handwerksbetriebs und braucht ein Bohrhammer-Ersatzteil, Dübel für eine Verankerung nach Norm oder ein Gerät, das die bisherige Lösung ersetzt. Der Verkaufsmitarbeiter klärt die Anwendung, empfiehlt Gerät und Verbrauchsmaterial, rechnet auf Kundenkonto ab und dokumentiert im CRM-System, was besprochen wurde.
Dazu kommt das Servicegeschäft: Geräte annehmen, Reparaturaufträge anlegen, Leihgeräte ausgeben, Reparaturkosten erklären, Flottenmanagement-Verträge besprechen. Ein erheblicher Teil des Tages besteht aus Warenannahme, Regalpflege, Bestandskontrolle, Kassen- und Kartenabrechnung sowie Abholaufträgen aus dem Onlineshop. Verkauf im Store heißt außerdem, aktiv nachzufassen: Kunden anrufen, deren Angebot offen ist, Termine für den Außendienst vorbereiten, Vorführungen im Store durchführen. Die Rolle betreut vor allem Bestandskunden, gewinnt aber auch Laufkundschaft neu und übergibt größere Potenziale an den Außendienst.
Wie wird man Mitarbeiter im Verkauf im Hilti Store?
Der häufigste Weg ist eine kaufmännische Ausbildung, etwa Kaufmann im Einzelhandel, Verkäufer oder Kaufmann im Groß- und Außenhandelsmanagement. Ebenso verbreitet und gern gesehen ist der Quereinstieg aus dem Handwerk: Wer selbst auf der Baustelle gearbeitet hat, versteht die Anwendungen und die Sprache der Kunden, und genau das ist im Fachgespräch mehr wert als Produktkataloge. Eingearbeitet wird in der Regel im Store, begleitet von Produktschulungen und Trainings zu Gesprächsführung und Systemen. Technisches Verständnis, Grundkenntnisse in Befestigungs- und Messtechnik und Sicherheit im Umgang mit Warenwirtschaft und CRM baut man in den ersten Monaten auf.
Was der Beruf verlangt
Die Arbeitszeiten liegen an den Öffnungszeiten, die sich am Baugewerbe orientieren: früher Beginn, dafür meist kein Sonntag und je nach Standort kein oder nur gelegentlich Samstagsdienst. Körperlich ist der Beruf spürbar, Geräte und Verbrauchsmaterial sind schwer, ein großer Teil des Tages verläuft im Stehen und Gehen. Stoßzeiten am Morgen und in der Mittagspause der Betriebe bedeuten, dass mehrere Kunden gleichzeitig warten, während das Telefon klingelt. Kunden unter Termindruck reagieren ungeduldig, Reklamationen zu Reparaturkosten oder Lieferzeiten landen im Store und nicht in der Zentrale. Umsatz-, Ertrags- und Aktivitätsziele werden je Store gemessen und regelmäßig besprochen; der Druck ist geringer als im Außendienst, aber vorhanden. In kleinen Stores mit zwei oder drei Personen ist Urlaubs- und Krankheitsvertretung ein Dauerthema.
Aussichten
Stationäre Fachverkaufsstellen im Bauumfeld sind stabil, weil Handwerker Ware sofort brauchen und Beratung zur Anwendung nicht online ersetzbar ist. Wer sich bewährt, wechselt häufig in den Außendienst als Verkaufsberater mit eigenem Gebiet, in die Storeleitung, in die Anwendungstechnik oder in den Innendienst mit Schwerpunkt Flottenmanagement und Großkundenbetreuung. Der Store ist im technischen Fachhandel ein anerkannter Einstiegspunkt: Produktwissen und Kundenkontakte, die man dort aufbaut, sind auch bei Wettbewerbern und in anderen Bereichen des Baubedarfs gefragt.
Aufgaben
- Handwerks- und Industriekunden im Ladengeschäft technisch beraten
- Werkzeuge, Befestigungstechnik und Verbrauchsmaterial verkaufen
- Angebote erstellen, nachfassen und auf Kundenkonto abrechnen
- Reparatur- und Serviceaufträge annehmen, Leihgeräte ausgeben
- Geräte vorführen und Anwendungslösungen erklären
- Warenannahme, Bestandskontrolle und Regalpflege
- Kundendaten und Gespräche im CRM-System dokumentieren
- Potenziale an den Außendienst übergeben und Termine vorbereiten
Voraussetzungen
- Kaufmännische oder handwerkliche Ausbildung, alternativ Berufserfahrung im Verkauf
- Technisches Verständnis für Werkzeuge, Baustellenabläufe und Befestigungstechnik
- Freude am direkten Kundenkontakt und Sicherheit im Verkaufsgespräch
- Belastbarkeit in Stoßzeiten und bei Reklamationen
- Körperliche Belastbarkeit, Heben und Tragen von Geräten und Material
- Sicherer Umgang mit Warenwirtschaft, Kasse und CRM
- Bereitschaft zu frühem Arbeitsbeginn und gelegentlichem Samstagsdienst
Wo man arbeitet
- Hilti Stores und vergleichbare Verkaufsstellen für Bauprofis
- Technischer Fachhandel für Werkzeuge und Befestigungstechnik
- Baustoff- und Eisenwarenfachhandel
- Service- und Reparaturannahmestellen von Werkzeugherstellern
Der Weg in den Beruf
Üblich ist eine dreijährige Ausbildung als Kaufmann im Einzelhandel oder im Groß- und Außenhandelsmanagement, verkürzt möglich als zweijährige Ausbildung zum Verkäufer. Ebenso verbreitet ist der Quereinstieg mit handwerklichem Abschluss und anschließender Einarbeitung im Store. Produkt- und Verkaufsschulungen des Herstellers ergänzen die Qualifikation berufsbegleitend.
Offene Stellen als Mitarbeiter im Verkauf im Hilti Store
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- Offene Stellen
- 22
- Monatsbrutto
- 2.400 – 5.200 €
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