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Vertriebsfeld

Immobilienvertrieb

143 offene Stellen in diesem Vertriebsfeld, sortiert nach Eingangsdatum. Das Feld fasst die Funktionen zusammen, unter denen die Anzeigen ausgeschrieben sind.

Berufe im Feld

Was man hier arbeitet

Zu diesen Berufen gibt es eine Beschreibung samt Gehaltsangaben.

Immobilienmakler

Immobilienmakler vermitteln Wohnungen, Häuser und Gewerbeflächen zwischen Verkäufern und Käufern oder zwischen Vermietern und Mietern. Sie arbeiten nach außen, gewinnen Objekte aktiv ein und leben in der Regel überwiegend von Provision.

Offene Stellen
35
Monatsbrutto
2.000 – 11.000 €

Immobilienberater

Immobilienberater vermitteln Wohn- und Gewerbeimmobilien zwischen Eigentümern und Käufern oder Mietern. Sie gewinnen Verkaufsobjekte, bewerten sie, führen Besichtigungen durch und begleiten den Abschluss bis zum Notartermin.

Offene Stellen
24
Monatsbrutto
2.200 – 11.000 €

Vertriebsprofi als Immobilienmakler

Immobilienmakler vermitteln Wohn- und Gewerbeimmobilien zwischen Eigentümern und Käufern oder Mietern. Der Beruf verbindet Objektakquise, Besichtigungen und Verhandlung und wird überwiegend erfolgsabhängig bezahlt.

Offene Stellen
4
Monatsbrutto
2.000 – 11.000 €

Immobilienmakler / Immobilienberater

Immobilienmakler vermitteln Wohnungen, Häuser und Gewerbeobjekte zwischen Eigentümern und Käufern oder Mietern. Der Beruf lebt von Objektakquise, Besichtigungen und Verhandlungen – und meist von Provision statt Festgehalt.

Offene Stellen
3
Monatsbrutto
1.800 – 13.000 €

Offene Stellen

143 Anzeigen, angezeigt 121 bis 140

Der Bestand im Feld

Was hier ausgeschrieben wird

Ausgezählt über die Anzeigen, die heute in diesem Feld stehen. Die Werte ändern sich mit jedem Abgleich und sind eine Momentaufnahme des eigenen Bestands, keine Arbeitsmarktstatistik.

Anzeigen im Feld
143
Homeoffice möglich
65 %
93 Anzeigen
Teilzeit möglich
13 %
19 Anzeigen

Häufigste Berufe

Berufe dieses Feldes nach Zahl der Anzeigen
Beruf Anzeigen
Immobilienmakler 35
Immobilienberater 24
Selbstständiger Immobilienmakler 6
Vertriebsprofi als Immobilienmakler 4
BWL 3
Immobilienmakler / Immobilienberater 3
Selbstständige Immobilienberater / Quereinsteiger 3
Kundenberater Versicherung 1

Häufigste Orte

Standorte dieses Feldes nach Zahl der Anzeigen
Ort Anzeigen
Berlin 12
Hamburg 10
Köln 6
Düsseldorf 5
Bielefeld 5
Nürnberg 5
Leipzig 4
Kiel 3

Anstellungsarten

Verteilung der Anstellungsarten in diesem Feld
Art Anzeigen Anteil
Feste Anstellung 70 49 %
Freie Mitarbeit/Projektmitarbeit 16 11 %
Ausbildung, Studium 6 4 %
Handelsvertreter 5 3 %
Berufseinstieg/Trainee 2 1 %
Franchise 1 1 %

Der Anteil bezieht sich auf alle Anzeigen des Feldes. Anzeigen ohne Angabe zur Anstellungsart bleiben unberücksichtigt, deshalb ergeben die Werte nicht hundert Prozent.

Über das Vertriebsfeld

Was hier gearbeitet wird

Vermittlung und Verkauf von Immobilien: Wohnungen und Häuser im Bestand, Neubauprojekte für Bauträger, Gewerbeflächen, dazu die Vermietung. Die Arbeit besteht aus Objektakquise, Bewertung, Exposé, Besichtigungen, Verhandlung und Begleitung bis zum Notartermin.

Der Teil, den Anzeigen selten betonen: Der Verkauf ist die zweite Hälfte des Geschäfts. Die erste ist die Akquise der Objekte – ohne Zugang zu Eigentümern gibt es nichts zu verkaufen, und daran entscheidet sich, ob jemand in diesem Feld Fuß fasst.

Der Weg hinein

Die Tätigkeit ist erlaubnispflichtig: Wer gewerblich vermittelt, braucht nach § 34c GewO eine Erlaubnis. Bei Anstellung in einem Maklerhaus deckt dessen Erlaubnis die Tätigkeit ab; wer selbständig anfängt, beantragt sie selbst.

Einen vorgeschriebenen Ausbildungsweg gibt es nicht. Üblich sind die Ausbildung zum Immobilienkaufmann, eine kaufmännische Ausbildung mit Weiterbildung oder ein Quereinstieg aus dem Vertrieb. Für den Bauträgervertrieb wird technisches Verständnis erwartet, weil dort Grundrisse, Baubeschreibungen und Sonderwünsche verhandelt werden.

Wie die Arbeit aussieht

Abend- und Samstagstermine sind der Normalfall, weil Besichtigungen dann stattfinden, wenn Kunden Zeit haben. Die Tageseinteilung ist frei, die Erreichbarkeit dafür hoch.

Das Vergütungsmodell ist der wichtigste Unterschied zwischen zwei Anzeigen. Es gibt angestellte Berater mit Fixum und Beteiligung, es gibt reine Provisionsverhältnisse, und es gibt Mischformen mit einem Vorschuss, der später verrechnet wird. Seit der Reform der Maklerprovision im Wohnimmobilienverkauf wird die Courtage in aller Regel geteilt – das hat die Erträge je Abschluss verändert und wirkt bis in die Provisionsmodelle der Beschäftigten hinein.

Vor der Bewerbung

Fragen Sie nach der Herkunft der Objekte: Kommt die Akquise aus dem Haus, aus Portalen, aus Zukauf von Adressen oder soll sie der Neue selbst leisten? Und fragen Sie nach dem Vorschuss – ob er rückzahlbar ist, wenn Abschlüsse ausbleiben.

Ein Angebot, das ausschließlich über die erreichbare Provisionshöhe spricht, hat zu diesen beiden Fragen nichts gesagt.

Bestand, Neubau und Gewerbe

Die drei Teilmärkte verlangen Unterschiedliches. Im Bestand ist die Akquise die Hürde und die Bewertung das Handwerk; verkauft wird an Privatleute, oft in einer Lebenslage, die Rücksicht verlangt – Erbschaft, Trennung, Umzug ins Heim.

Im Neubauvertrieb für Bauträger ist die Akquise gelöst: Die Objekte stellt das Haus. Dafür wird nach Plan verkauft, also gegen die Vorstellungskraft des Kunden, und die Fertigstellung liegt Jahre nach der Unterschrift. Verzögerungen am Bau landen im Postfach des Vertriebs.

Im Gewerbebereich – Büro, Logistik, Einzelhandelsflächen – zählen Rendite, Mietvertragslaufzeiten und Bonität der Mieter. Das ist kaufmännische Arbeit mit langen Zyklen und der Teilmarkt, in dem eine einschlägige Qualifikation am ehesten verlangt wird.

Was sich gerade verändert

Die Zinswende hat die Transaktionszahlen im Wohnbereich spürbar zurückgehen lassen, und das trifft dieses Feld unmittelbar: weniger Abschlüsse bei gleichem Aufwand je Objekt. Wer heute einsteigt, sollte damit rechnen, dass die Zahl der Verkäufe je Jahr niedriger liegt als in den Vergleichszahlen, mit denen ein Haus wirbt – die stammen häufig noch aus den Jahren davor.

Das ist kein Grund gegen das Feld, aber ein Grund, die Frage nach dem Fixum ernster zu nehmen als in einem Aufschwung.

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