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Vertriebsfeld

Einzelhandel & Filiale

4.887 offene Stellen in diesem Vertriebsfeld, sortiert nach Eingangsdatum. Das Feld fasst die Funktionen zusammen, unter denen die Anzeigen ausgeschrieben sind.

Berufe im Feld

Was man hier arbeitet

Zu diesen Berufen gibt es eine Beschreibung samt Gehaltsangaben.

Verkäufer

Verkäufer beraten Kunden in der Filiale, kassieren und halten die Verkaufsfläche in Ordnung. Der Beruf arbeitet nach innen am Point of Sale mit direktem Kundenkontakt und ist der klassische Einstieg in den Einzelhandel.

Offene Stellen
586
Monatsbrutto
2.100 – 3.100 €

Verkäufer als Fachkraft / Quereinsteiger Frischetheke

Verkäufer an der Frischetheke bedienen Kunden an der Bedientheke für Fleisch, Wurst, Käse, Fisch oder Feinkost, beraten zu Produkten und Zubereitung und halten die Theke nach Hygienevorgaben in Ordnung. Der Einstieg ist auch ohne Ausbildung möglich.

Offene Stellen
373
Monatsbrutto
2.100 – 3.700 €

Verkäufer als Vertretung der Ersten Kraft

Verkäufer, die im Bedarfsfall die Erste Verkaufskraft vertreten: Sie verkaufen an der Fläche und übernehmen bei Abwesenheit der Ersten Kraft deren Aufgaben – Kassenabschluss, Personaleinsatz, Warensteuerung. Eine Rolle mit Kundenkontakt nach außen und Verantwortung nach innen.

Offene Stellen
358
Monatsbrutto
2.200 – 3.900 €

Verkäufer Frischetheke

Verkäufer an der Frischetheke bedienen Kunden an Fleisch-, Wurst-, Käse- oder Fischtheken im Lebensmitteleinzelhandel. Sie beraten, schneiden und portionieren, halten Kühlketten und Hygienevorgaben ein und richten die Auslage her.

Offene Stellen
264
Monatsbrutto
2.150 – 3.800 €

Filialleiter

Filialleiter führen eine Verkaufsstelle des Einzelhandels eigenverantwortlich: Personal, Umsatz, Ware und Kosten liegen in ihrer Hand. Die Rolle arbeitet nach innen ins Team und nach außen zum Kunden, mit klarer Umsatz- und Ergebnisverantwortung.

Offene Stellen
261
Monatsbrutto
2.900 – 6.500 €

Verkauf

Verkauf bedeutet Beratung und Abwicklung direkt am Kunden in der Filiale: Ware kennen, Bedarf erfragen, Kasse bedienen, Fläche in Ordnung halten. Der Beruf arbeitet nach außen, aber ohne Reisen, und betreut überwiegend Laufkundschaft statt eines festen Bestands.

Offene Stellen
205
Monatsbrutto
2.100 – 3.500 €

BWL

BWL ist kein Beruf, sondern das Studium der Betriebswirtschaftslehre – und der häufigste Zugang in kaufmännische Vertriebsrollen. Absolventen starten meist im Vertriebsinnendienst, im Key Account Management, im Produktmanagement oder als Nachwuchskraft im Außendienst.

Offene Stellen
130
Monatsbrutto
3.000 – 11.000 €

Erster Verkäufer / Erste Kraft

Erste Verkäufer sind die rechte Hand der Filialleitung: Sie verkaufen selbst auf der Fläche, führen das Team im Tagesgeschäft und übernehmen die Filiale, wenn die Leitung nicht da ist. Der Beruf arbeitet nach innen am Bestandskunden und nach außen am Kunden im Laden.

Offene Stellen
98
Monatsbrutto
2.400 – 3.800 €

Verkäufer / Fachberater

Verkäufer und Fachberater beraten Kunden auf der Verkaufsfläche, verkaufen Waren aus dem Sortiment und halten den Bereich in Ordnung. Die Arbeit findet am Point of Sale statt, mit Laufkundschaft statt eigenem Kundenstamm.

Offene Stellen
58
Monatsbrutto
2.100 – 3.600 €

Verkäufer / Aushilfe

Verkäufer und Aushilfen bedienen Kunden im Laden, kassieren, füllen Regale und halten die Fläche in Ordnung. Es ist der klassische Einstieg in den Handel – oft in Teilzeit, mit Spät- und Samstagsdiensten.

Offene Stellen
51
Monatsbrutto
2.100 – 3.300 €

Marktleiter / Filialleiter

Marktleiter und Filialleiter führen eine Verkaufsstelle im Einzelhandel eigenverantwortlich: Personal, Umsatz, Ware und Kosten liegen in ihrer Hand. Sie arbeiten nach innen führend und nach außen am Kunden.

Offene Stellen
45
Monatsbrutto
3.000 – 7.000 €

Filialleiter / Store Manager

Filialleiterinnen und Store Manager führen ein Ladengeschäft mit Umsatz-, Personal- und Kostenverantwortung. Sie stehen selbst auf der Fläche, verkaufen mit und steuern gleichzeitig Team, Ware und Kennzahlen.

Offene Stellen
42
Monatsbrutto
2.800 – 6.500 €

Offene Stellen

4.887 Anzeigen, angezeigt 301 bis 320

Der Bestand im Feld

Was hier ausgeschrieben wird

Ausgezählt über die Anzeigen, die heute in diesem Feld stehen. Die Werte ändern sich mit jedem Abgleich und sind eine Momentaufnahme des eigenen Bestands, keine Arbeitsmarktstatistik.

Anzeigen im Feld
4.887
Homeoffice möglich
3 %
138 Anzeigen
Teilzeit möglich
37 %
1.787 Anzeigen

Häufigste Berufe

Häufigste Orte

Standorte dieses Feldes nach Zahl der Anzeigen
Ort Anzeigen
Berlin 231
Hamburg 141
Bremen 108
Hannover 66
Köln 48
Dortmund 47
Münster 43
Lübeck 37

Anstellungsarten

Verteilung der Anstellungsarten in diesem Feld
Art Anzeigen Anteil
Feste Anstellung 2.344 48 %
Ausbildung, Studium 366 7 %
Studentenjobs, Werkstudent 208 4 %
Befristeter Vertrag 91 2 %
Berufseinstieg/Trainee 16 0 %
Praktikum 7 0 %

Der Anteil bezieht sich auf alle Anzeigen des Feldes. Anzeigen ohne Angabe zur Anstellungsart bleiben unberücksichtigt, deshalb ergeben die Werte nicht hundert Prozent.

Über das Vertriebsfeld

Was hier gearbeitet wird

Verkauf auf der Fläche. Ware annehmen und einräumen, kassieren, beraten, Frische und Mindesthaltbarkeit kontrollieren, die Theke bedienen, Inventur, Warenpräsentation. Eine Stufe darüber die Filial- oder Marktleitung: Personaleinsatzplanung, Umsatzverantwortung, Warendisposition, Ausbildung der Auszubildenden, Verantwortung für das Ergebnis der Fläche.

Dieses Feld ist der größte Teil des deutschen Vertriebs, gemessen an der Zahl der Stellen – Lebensmittel, Mode, Drogerie, Bau- und Fachmärkte, Apotheken, Filialen von Banken und Telekommunikationsanbietern.

Der Weg hinein

Es ist eines der offensten Felder überhaupt. Die Ausbildung zum Verkäufer dauert zwei Jahre, die zum Kaufmann im Einzelhandel drei; zugleich werden Quereinsteiger regelmäßig eingestellt und eingearbeitet, gerade für Bedientheke, Kasse und Nachtfüllung. Für die Filialleitung wird meist Berufserfahrung im Verkauf erwartet, seltener ein Abschluss.

Werkstudenten- und Teilzeitstellen sind in diesem Feld zahlreich und ein realer Einstieg: Viele Häuser besetzen unbefristete Stellen bevorzugt aus den eigenen Aushilfen.

Wie die Arbeit aussieht

Samstagsarbeit ist die Regel, Schichten am frühen Morgen oder bis Ladenschluss ebenso, und die Arbeit findet im Stehen statt. Teilzeit ist verbreitet – für manche der Grund, hier zu arbeiten, für andere ein Nachteil, weil eine volle Stelle schwerer zu bekommen ist.

Homeoffice gibt es nicht, und das ist der wesentliche Unterschied zum übrigen Vertrieb. Wer in diesem Feld sucht, sucht einen Arbeitsort.

Die Vergütung ist in weiten Teilen tarifgebunden. Wo ein Tarifvertrag des Einzelhandels gilt, steht das meist in der Anzeige; wo er fehlt, ist die Spanne größer und die Frage nach der Eingruppierung im Gespräch angebracht.

Vor der Bewerbung

Zwei Fragen entscheiden über den Alltag mehr als alles andere: Wie ist die Schichtplanung organisiert, und wie lang ist der Vorlauf? Ein Dienstplan, der freitags für die kommende Woche erscheint, ist mit Familie oder Studium schwer vereinbar, und das lässt sich vor der Unterschrift klären.

Für die Bewerbung selbst gilt: Kundenkontakt und Verantwortung zählen mehr als die Zahl der Stationen. Wie sich das darstellen lässt, steht in Der Lebenslauf.

Wie es weitergeht

Der Einzelhandel hat einen der klarsten Aufstiegswege im gesamten Vertrieb, und er wird von außen unterschätzt. Von der Verkaufskraft über die erste Kraft und die stellvertretende Leitung zur Filialleitung, von dort zur Bezirks- oder Regionalleitung mit einem Dutzend Häusern – das ist ein Weg, der in vielen Ketten ohne Studium offensteht und in wenigen Jahren zurückgelegt werden kann.

Der Preis dafür steht selten in der Anzeige: Wer Verantwortung übernimmt, übernimmt zuerst die für den Dienstplan, für Krankheitsausfälle am Samstagmorgen und für Inventurdifferenzen. Die Führungsarbeit in einer Filiale findet zwischen zwei Kundengesprächen statt und nicht in einem Büro.

Was die Anzeige verschweigt

Zwei Angaben fehlen fast immer und lassen sich erfragen. Die erste ist die Personaldecke: Wie viele Vollzeitstellen hat die Fläche, und wie viele sind besetzt? Eine unterbesetzte Filiale ist kein vorübergehender Zustand, sondern der Alltag, für den eingestellt wird.

Die zweite ist die Zahl der Öffnungsstunden im Verhältnis zur eigenen Wochenarbeitszeit. Wo ein Markt siebzig Stunden geöffnet hat und die Leitung eine Vierzigstundenwoche vertraglich hat, entscheidet die Vertretungsregelung darüber, wie viele Samstage im Monat übrig bleiben.

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