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Vertriebsfeld

Einzelhandel & Filiale

4.964 offene Stellen in diesem Vertriebsfeld, sortiert nach Eingangsdatum. Das Feld fasst die Funktionen zusammen, unter denen die Anzeigen ausgeschrieben sind.

Berufe im Feld

Was man hier arbeitet

Zu diesen Berufen gibt es eine Beschreibung samt Gehaltsangaben.

Filialleiter

Filialleiter führen eine Verkaufsstelle des Einzelhandels eigenverantwortlich: Personal, Umsatz, Ware und Kosten liegen in ihrer Hand. Die Rolle arbeitet nach innen ins Team und nach außen zum Kunden, mit klarer Umsatz- und Ergebnisverantwortung.

Offene Stellen
975
Monatsbrutto
2.900 – 6.500 €

Verkäufer

Verkäufer beraten Kunden in der Filiale, kassieren und halten die Verkaufsfläche in Ordnung. Der Beruf arbeitet nach innen am Point of Sale mit direktem Kundenkontakt und ist der klassische Einstieg in den Einzelhandel.

Offene Stellen
748
Monatsbrutto
2.100 – 3.100 €

Verkäufer als Fachkraft / Quereinsteiger Frischetheke

Verkäufer an der Frischetheke bedienen Kunden an der Bedientheke für Fleisch, Wurst, Käse, Fisch oder Feinkost, beraten zu Produkten und Zubereitung und halten die Theke nach Hygienevorgaben in Ordnung. Der Einstieg ist auch ohne Ausbildung möglich.

Offene Stellen
335
Monatsbrutto
2.100 – 3.700 €

Verkäufer Frischetheke

Verkäufer an der Frischetheke bedienen Kunden an Fleisch-, Wurst-, Käse- oder Fischtheken im Lebensmitteleinzelhandel. Sie beraten, schneiden und portionieren, halten Kühlketten und Hygienevorgaben ein und richten die Auslage her.

Offene Stellen
293
Monatsbrutto
2.150 – 3.800 €

Verkäufer mit Stellvertretung

Verkäufer mit Stellvertretung arbeiten im Verkauf auf der Fläche und übernehmen zusätzlich die Vertretung der Filialleitung bei Abwesenheit. Die Rolle verbindet direkten Kundenkontakt mit Verantwortung für Personal, Ware und Tagesabschluss.

Offene Stellen
220
Monatsbrutto
2.350 – 4.000 €

Verkäufer als Vertretung der Ersten Kraft

Verkäufer, die im Bedarfsfall die Erste Verkaufskraft vertreten: Sie verkaufen an der Fläche und übernehmen bei Abwesenheit der Ersten Kraft deren Aufgaben – Kassenabschluss, Personaleinsatz, Warensteuerung. Eine Rolle mit Kundenkontakt nach außen und Verantwortung nach innen.

Offene Stellen
190
Monatsbrutto
2.200 – 3.900 €

Verkauf

Verkauf bedeutet Beratung und Abwicklung direkt am Kunden in der Filiale: Ware kennen, Bedarf erfragen, Kasse bedienen, Fläche in Ordnung halten. Der Beruf arbeitet nach außen, aber ohne Reisen, und betreut überwiegend Laufkundschaft statt eines festen Bestands.

Offene Stellen
169
Monatsbrutto
2.100 – 3.500 €

Mitarbeiter/Verkäufer für die Bedientheke

Verkäufer an der Bedientheke beraten Kunden an Fleisch-, Wurst-, Käse- oder Fischtheken im Lebensmitteleinzelhandel, schneiden und portionieren Ware und halten die Theke sauber und vollständig bestückt. Der Beruf ist reiner Direktverkauf am Kunden, an sechs Tagen die Woche und meist im Stehen.

Offene Stellen
84
Monatsbrutto
2.150 – 3.700 €

Erster Verkäufer / Erste Kraft

Erste Verkäufer sind die rechte Hand der Filialleitung: Sie verkaufen selbst auf der Fläche, führen das Team im Tagesgeschäft und übernehmen die Filiale, wenn die Leitung nicht da ist. Der Beruf arbeitet nach innen am Bestandskunden und nach außen am Kunden im Laden.

Offene Stellen
71
Monatsbrutto
2.400 – 3.800 €

OBI PRO Verkäufer Schwerpunkt Handwerkskunden

OBI PRO Verkäufer mit Schwerpunkt Handwerkskunden betreuen im Baumarkt gewerbliche Kunden wie Handwerksbetriebe, Hausverwaltungen und Bauunternehmen. Sie beraten am PRO-Schalter und auf der Fläche, kalkulieren Angebote, organisieren Sonderbestellungen und binden Stammkunden an den Markt.

Offene Stellen
66
Monatsbrutto
2.300 – 4.000 €

Marktleiter / Filialleiter

Marktleiter und Filialleiter führen eine Verkaufsstelle im Einzelhandel eigenverantwortlich: Personal, Umsatz, Ware und Kosten liegen in ihrer Hand. Sie arbeiten nach innen führend und nach außen am Kunden.

Offene Stellen
45
Monatsbrutto
3.000 – 7.000 €

Verkäufer im Vertrieb

Verkäufer im Einzelhandel beraten Kunden auf der Fläche, verkaufen aktiv und halten Warenbestand, Präsentation und Kasse in Ordnung. Die Arbeit ist Verkauf am Kunden vor Ort, mit festem Standort statt Reisetätigkeit.

Offene Stellen
40
Monatsbrutto
2.200 – 4.000 €

Offene Stellen

4.964 Anzeigen, angezeigt 4.201 bis 4.220

Der Bestand im Feld

Was hier ausgeschrieben wird

Ausgezählt über die Anzeigen, die heute in diesem Feld stehen. Die Werte ändern sich mit jedem Abgleich und sind eine Momentaufnahme des eigenen Bestands, keine Arbeitsmarktstatistik.

Anzeigen im Feld
4.964
Homeoffice möglich
2 %
115 Anzeigen
Teilzeit möglich
21 %
1.053 Anzeigen

Häufigste Berufe

Häufigste Orte

Standorte dieses Feldes nach Zahl der Anzeigen
Ort Anzeigen
Berlin 223
Hamburg 97
Munich 64
Köln 51
Hannover 42
München 34
Bremen 33
Stuttgart 31

Anstellungsarten

Verteilung der Anstellungsarten in diesem Feld
Art Anzeigen Anteil
Feste Anstellung 2.839 57 %
Studentenjobs, Werkstudent 114 2 %
Befristeter Vertrag 88 2 %
Ausbildung, Studium 86 2 %
Handelsvertreter 3 0 %
Berufseinstieg/Trainee 3 0 %

Der Anteil bezieht sich auf alle Anzeigen des Feldes. Anzeigen ohne Angabe zur Anstellungsart bleiben unberücksichtigt, deshalb ergeben die Werte nicht hundert Prozent.

Über das Vertriebsfeld

Was hier gearbeitet wird

Verkauf auf der Fläche. Ware annehmen und einräumen, kassieren, beraten, Frische und Mindesthaltbarkeit kontrollieren, die Theke bedienen, Inventur, Warenpräsentation. Eine Stufe darüber die Filial- oder Marktleitung: Personaleinsatzplanung, Umsatzverantwortung, Warendisposition, Ausbildung der Auszubildenden, Verantwortung für das Ergebnis der Fläche.

Dieses Feld ist der größte Teil des deutschen Vertriebs, gemessen an der Zahl der Stellen – Lebensmittel, Mode, Drogerie, Bau- und Fachmärkte, Apotheken, Filialen von Banken und Telekommunikationsanbietern.

Der Weg hinein

Es ist eines der offensten Felder überhaupt. Die Ausbildung zum Verkäufer dauert zwei Jahre, die zum Kaufmann im Einzelhandel drei; zugleich werden Quereinsteiger regelmäßig eingestellt und eingearbeitet, gerade für Bedientheke, Kasse und Nachtfüllung. Für die Filialleitung wird meist Berufserfahrung im Verkauf erwartet, seltener ein Abschluss.

Werkstudenten- und Teilzeitstellen sind in diesem Feld zahlreich und ein realer Einstieg: Viele Häuser besetzen unbefristete Stellen bevorzugt aus den eigenen Aushilfen.

Wie die Arbeit aussieht

Samstagsarbeit ist die Regel, Schichten am frühen Morgen oder bis Ladenschluss ebenso, und die Arbeit findet im Stehen statt. Teilzeit ist verbreitet – für manche der Grund, hier zu arbeiten, für andere ein Nachteil, weil eine volle Stelle schwerer zu bekommen ist.

Homeoffice gibt es nicht, und das ist der wesentliche Unterschied zum übrigen Vertrieb. Wer in diesem Feld sucht, sucht einen Arbeitsort.

Die Vergütung ist in weiten Teilen tarifgebunden. Wo ein Tarifvertrag des Einzelhandels gilt, steht das meist in der Anzeige; wo er fehlt, ist die Spanne größer und die Frage nach der Eingruppierung im Gespräch angebracht.

Vor der Bewerbung

Zwei Fragen entscheiden über den Alltag mehr als alles andere: Wie ist die Schichtplanung organisiert, und wie lang ist der Vorlauf? Ein Dienstplan, der freitags für die kommende Woche erscheint, ist mit Familie oder Studium schwer vereinbar, und das lässt sich vor der Unterschrift klären.

Für die Bewerbung selbst gilt: Kundenkontakt und Verantwortung zählen mehr als die Zahl der Stationen. Wie sich das darstellen lässt, steht in Der Lebenslauf.

Wie es weitergeht

Der Einzelhandel hat einen der klarsten Aufstiegswege im gesamten Vertrieb, und er wird von außen unterschätzt. Von der Verkaufskraft über die erste Kraft und die stellvertretende Leitung zur Filialleitung, von dort zur Bezirks- oder Regionalleitung mit einem Dutzend Häusern – das ist ein Weg, der in vielen Ketten ohne Studium offensteht und in wenigen Jahren zurückgelegt werden kann.

Der Preis dafür steht selten in der Anzeige: Wer Verantwortung übernimmt, übernimmt zuerst die für den Dienstplan, für Krankheitsausfälle am Samstagmorgen und für Inventurdifferenzen. Die Führungsarbeit in einer Filiale findet zwischen zwei Kundengesprächen statt und nicht in einem Büro.

Was die Anzeige verschweigt

Zwei Angaben fehlen fast immer und lassen sich erfragen. Die erste ist die Personaldecke: Wie viele Vollzeitstellen hat die Fläche, und wie viele sind besetzt? Eine unterbesetzte Filiale ist kein vorübergehender Zustand, sondern der Alltag, für den eingestellt wird.

Die zweite ist die Zahl der Öffnungsstunden im Verhältnis zur eigenen Wochenarbeitszeit. Wo ein Markt siebzig Stunden geöffnet hat und die Leitung eine Vierzigstundenwoche vertraglich hat, entscheidet die Vertretungsregelung darüber, wie viele Samstage im Monat übrig bleiben.

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